Hilfe für Existenzgründer
Zeit ist Geld. Dieser Spruch ist wahr. Das wird vor allem von Leuten bestätigt, die den Schritt in die Selbstständigkeit gegangen sind. Die Planung im Vorfeld ist das A und O und der aufwendigste Teil der Unternehmensgründung. Da sollte nicht an Zeit gespart werden. Der zukünftige Selbstständige hat in den meisten Fällen das nötige Fachwissen, hervorragende Fähigkeiten und eine lobenswerte Motivation für sein Tätigkeitsfeld. Leider mangelt es an Wissen im ökonomischen und steuerrechtlichen Bereich einer Geschäftsführung.
Der Staat reagiert darauf mit zahlreichen Massnahmen. Seit dem 25.01.2010 gibt es die Iniative Gründerland Deutschland. Die IKH’s wollen bundesweit einen sogenannten Gründerservice anbieten. Schulen und andere Bildungsbereiche sollen das Wissen über eine Unternehmensführung ausführlicher vermitteln. Unternehmen, die einen Nachfolger gesucht und gefunden haben, dann mit diesem erfolgreich bleiben, werden ausgezeichnet.
Es hängt von der Art und Grösse des Unternehmens ab welche Hilfen konkret in Anspruch genommen werden können. Wichtig ist nicht nur die Theorie sondern auch die Praxis. Bewährt haben sich Gründerstammtische, Expertinnen - Beratungsnetze und Beratungsdienste von verdi sowie Existenzgründer-seminare der IHK oder HWK. Unternehmensberatung kostet Geld, das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrförderung gibt Zuschüsse bis zu 50 % für Existenzaufbauberatung.
Die finanzielle Beratung ist ein weiterer wichtiger Bereich. Hier sind natürlich Banken, Sparkassen und andere Geldgeber gefragt. Es gibt spezielle Formen von Krediten für Selbstständige auf Bundesländerebene, zum Beispiel die sogenannten Mikro Kredite. Interessant ist für Arbeitslose, die in die Selbstständigkeit gehen möchten, der Gründungszuschuss. Für Arbeitslosengeld II Empfänger das Einstiegsgeld oder Zuschüsse zu Sachgütern. Diese Leistungen sind Kann Bestimmungen und es bedarf der einzelnen Prüfung durch den Fallmanager, ob diese Leistungen in Frage kommen.