Der Geschäftsplan für die Existenzgründung
Der Idee für die Gründung eines Unternehmens folgt der Geschäftsplan für die Existensgründung. Neben mehreren anderen, gibt es drei wichtige Gründe dafür: 1. Er ist die Leitlinie und gibt die Struktur des neuen Unternehmens vor. 2. Ist für die Existenzgründung ein Bankdarlehen notwendig, verlangen die Banken neben Sicherheiten diesen Geschäftplan und 3.: Er ist zwingend erforderlich, wenn der Existenzgründer öffentliche Mittel und/oder Darlehen in Anspruch nehmen will.
Üblicherweise besteht ein Geschäftsplan aus Absatzplanung, Ergebnisplanung und Liquiditätsplan. Die Zeitschiene ist das Jahr in dem die Existenzgründung erfolgen soll. Die Absatzplanung soll alle Umsätze getrennt nach Monaten enthalten. Sie mündet in die Ergebnisplanung, in der alle Kosten und Umsätze, ebenfalls getrennt nach Monaten, gegenüber gestellt werden. Sehr wichtig und oftmals die schwierigste, ist die Liquiditätsplanung. Hier werden monatlich die Geldeingänge den Kosten gegenüber gestellt.
Das ist die Planung, die die Banken an einem Geschäftsplan für eine Existenzgründung am meisten interessiert. Weil oftmals die geplanten Geldeingänge nicht wie gefordert und geplant eintreffen, kann die vereinbarte Kreditlinie mit den Banken nicht eingehalten werden. Das bringt sofort Stress und kann im Extremfall, trotz guter Auftragslage, Umsätzen und Ergebnissen in die Insolvenz führen. Deshalb sollte man, bei allem notwendigen Optimismus, der bei einer Existenzgründung erforderlich ist, gerade die Liquiditätsplanung eher vorsichtig anlegen.